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Germany

Frisches Denkmal

Bereits 1951 kauften die Dominikanerinnen das im Stile eines englischen Landhauses errichtete Gebäude und spätere Kinder- und Jugenddorf Bethanien. Es ist ein Haus mit Geschichte, auch wenn es Ende der 1930er von Josef Kaiser, Gründer der Kaiser’s Kaffee Geschäfte, „neu“ gebaut wurde. Schon 1952 – beim Einzug der ersten Dominikanerinnen – waren die Böden beeindruckend schön gewesen. Doch 80 Jahre gehen auch an dem besten Parkett nicht spurlos vorüber: Die aufwendig gestalteten Holzböden mussten nach Vorgaben des Denkmalschutzes renoviert werden, insgesamt circa 500 m².

Objekt-Telegramm

Projekt: Kinderdorf der Dominikanerinnen von Bethanien, Haus Clee
Fläche: 500 m²
Bodenart: Holzpflaster, Parkettafeln, Stabparkett Buche gedämpft Fischgrät
Ort: Schwalmtal
Ausführende Firma: Malermeister Rainer Schmitz aus Brüggen

Verwendete Produkte

  • Bona FlexiSand
  • Bona Mix & Fill
  • Bona Classic
  • Bona Mega
  • Bona Hard Wax Oil

Projektdetails

Der historische Boden musste der intensiven Benutzung der vergangenen Jahre sichtbar Tribut zollen.

„Es war viel Arbeit, aber ein so edler Boden verdient eben besondere Aufmerksamkeit“, erklärt Malermeister Rainer Schmitz aus Brüggen. Das Haus Clee sollte unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte zum Alterssitz der Nonnen umgebaut und renoviert werden. Dazu gehören auch die hochwertigen Holzböden aus Stabparkett, Holzpflaster und Tafelparkett mit Einlegearbeiten.

Das alte Parkett scheint ein richtiges Eigenleben zu besitzen und so knarzt es, wenn man es betritt. Angeblich war genau dies die Absicht des damaligen Bau- und Hausherren. Denn so hörten die Bediensteten direkt, wenn der Besitzer kam.

Und die Parkettböden haben in den vergangenen 80 Jahren einiges erlebt. An vielen Stellen war Material abgetragen. Obwohl vor allem im ersten Obergeschoss das robuste Holzpflaster verlegt wurde. Malermeister Schmitz investierte viel Liebe und Aufwand in die Aufarbeitung der gesamten Parkettfläche.

Aufwendiges Design
Auf einer Fläche von ca. 100 m² waren Parketttafeln auf einen Blindboden genagelt. Die Fugen wurden mit dem leicht zu verarbeitenden Füllstoff Bona Mix & Fill gekittet. Der auf Wasser basierende Hilfsstoff kann mit allen Bona Lacken und Ölen verwendet werden. Er ist geruchsarm, hat eine gute Füllkraft und trocknet schnell. Außerdem gibt es keine Spuren von rostigen Nägeln, kein Einschrumpfen der Fugen und Bona Mix & Fill ist nicht feuergefährlich.

Edles Design: Bona Hard Wax Oil imprägniert den denkmalgeschützten und raren Parkettboden und schafft eine dauerhafte, schmutzabweisende und widerstandsfähige Oberfläche.

Für die Grundierung wählte Malermeister Schmitz einen Auftrag des wasserbasierten Ein-Komponenten-Grundlacks Bona Classic. Da Bona Classic eine geringe seitenverleimende Wirkung zeigt, ist es ideal für Holzpflaster, Dielenböden, Parkett auf Fußbodenheizung sowie Hochkantlamellenparkett. Die Grundierung ist für alle Bona Wasserlacke geeignet und verleiht dem Holz zusätzlich eine warme Anfeuerung.

Für eine haltbare und verschleißfeste Oberfläche wurde insgesamt zweimal der wasserbasierte Ein-Komponenten-Polyurethanlack Bona Mega aufgetragen. Bona Mega ist ebenso unempfindlich gegen Kratzer und Abnutzung wie ein zwei-komponentiger Lack und gleichzeitig leicht zu verarbeiten. Die Verarbeitungszeit (Topfzeit) ist nicht eingeschränkt. Die umweltfreundliche Versiegelung wird gerne für Wohnräume verwendet. Das ist ein wichtiger Beitrag für eine gesunde Arbeitsumgebung für die Verarbeiter sowie für ein unbeschwertes Wohnklima für den Endkunden. Aber auch in öffentlichen Bereichen ist sie aufgrund ihrer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Tritt- und Einbrennspuren das richtige Mittel der Wahl. Bona Mega ist in drei Glanzgraden verfügbar.

Weitere 60 m² mit Holzpflasterboden mussten aufbereitet werden. Die lose auf Blindboden und im Drahtgeflecht verlegten Parkettelemente wurden nicht gekittet. Für die Endbehandlung wählte Malermeister Schmitz aus den Bona Ölen und Öl-Wachssystemen für Holzböden einen zweimaligen Auftrag von Bona Hard Wax Oil, das den Boden widerstandsfähig gegen Verschleiß, Chemikalien und Feuchtigkeit macht und speziell in stark beanspruchten Bereichen seine Stärken ausspielt. Die Seitenverleimung wird reduziert, es ist gut zu verarbeiten und schnell trocknend mit einer hohen Ergiebigkeit. Die Mischung aus natürlichen Ölen und Wachsen ist ausgeglichen und für Oberflächen von unbehandelten Parkett- und Holzböden im Innenbereich gedacht. Das Holz wird imprägniert, sodass das Resultat eine dauerhafte, schmutzabweisende und widerstandsfähige Oberfläche ist.

Wird es auf einer farbigen Variante von Bona Craft Oil aufgetragen, kann das Erscheinungsbild des Bodens verändert und zugleich der Oberflächenschutz verbessert werden. Als letzte Fläche im ersten Obergeschoss wurde ein Musterboden mit Ornamenten mit einer Fläche von rund 20 m² auf die gleiche Weise behandelt.

Parkettklassiker im zweiten OG
In dem übergelagerten Stockwerk wurde Ende der 1930-er Jahre hauptsächlich Stabparkett verlegt. Auf ca. 180 m² wurde gedämpftes Buchen-Stabparkett auf Blindboden genagelt. Der Boden wurde mit der Mehrzweckmaschine Bona FlexiSand abgeschliffen, die kompatibel ist mit dem Bona Dust Care System für staubfreies Schleifen. Einen Auftrag des wasserbasierten Ein-Komponenten-Grundlacks Bona Classic sowie die zweimalige Behandlung mit dem haltbaren und verschleißfesten Ein-Komponenten PU-Lack Bona Mega bilden die robuste Schutzbehandlung des denkmalgeschützten Parkettbodens.

Der umweltfreundliche Polyurethanlack Bona Mega wird gerne für Wohnräume verwendet.